Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Rotbuchenaktion

3. November 2020

Auf dieser Seite haben wir alle Fragen, die wir in der Vergangenheit zu unserer Rotbuchenaktion erhalten haben, zusammengefasst. Bitte prüfen Sie, ob Ihre Frage hier schon beantwortet wurde. Falls nicht, schreiben Sie uns bitte eine Email. Bitte denken Sie daran, dass wir die Rotbuchenaktion ehrenamtlich durchführen und keine ausgebildeten Gartenbauexperten sind. Wir sind interessierte Laien, können aber detaillierte Fachfragen nicht beantworten.

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Der Heimat- und Eifelverein Rott organisiert bereits seit dem Jahr 1985 seine Rotbuchenaktion. Ziel der Aktion ist es, die Anpflanzung dieser heimischen, landschaftsbestimmenden Heckenart zu fördern. Die Rotbuche ist in der Nordeifel seit Jahrhunderten die bevorzugte Heckenpflanze, weil sie mit dem hiesigen Boden und dem rauhen Klima bestens zurechtkommt. Sie lässt sich als Hecke in jeder beliebigen Größe und Form schneiden und gibt Sichtschutz zum Nachbarn und zur Straße und schützt vor Wind und Wetter, da sie ihr Laub erst mit dem Austrieb der neuen Blätter im Frühjahr verliert. Sie schafft ein ausgeglichenes Kleinklima für Haus und Garten. Durch ihr helles Grün im Frühjahr, das saftige, dunkle Grün im Sommer und ein Rotbraun im Herbst gibt sie in jeder Jahreszeit einen ästhetischen reizvollen Anblick.
Die Pflanzen sind 80 – 120 cm groß. Sie sind 3-jährig (1 Jahr Saatbeet/2 Jahre verschult). Man setzt 5 Stück pro Meter. Auf dem Foto sehen Sie Pflanzen aus den Vorjahren.
Am einfachsten für den Transport ist ein Anhänger, in den man die Pflanzenbündel rein legen kann. So wird das Auto auch nicht von Erde, die an den Wurzeln hängt, verschmutzt.
Die Heckenpflanzen sind 80-120 cm lang und ein Bündel (25 Pflanzen) ist so ca. 40*40 cm breit.

Autos können auch zu klein für die Rotbuchen-Heckenpflanzen sein 😉
Nein, die Pflänzlinge sollten vor dem Einpflanzen nicht gewässert werden, um nicht die an den Wurzeln haftenden Erdkrumen abzuspülen. Sobald die Pflanzen gepflanzt sind, sollte man wässern, damit sich das Erdreich eng um die Wurzeln schließt.
Der Pflanzschnitt sollte in der Tat nur für zu lange Wurzeln, die nicht ins Pflanzloch passen, gelten. Dürre Äste kann man abschneiden. Der im Frühjahr aufsteigende Saft geht zuerst in die obersten Äste, so dass diese nicht entfernt werden sollten. Grundsätzlich, d. h. für spätere Jahre, gilt, dass ein Schnitt das Wachstum fördert.
  1. Heben Sie einen Graben in der Breite und Tiefe eines Spatens aus.
  2. Bei Wühlmausgefahr empfiehlt es sich, den Graben mit einem möglichst engma-schigen Drahtgeflecht bis zum Grabenrand auszulegen.
  3. Setzen Sie die Pflanzen, und zwar fünf Stück pro Meter, in den Graben.
  4. Verfüllen Sie den Graben mit Mutterboden (nicht mit Lehm), und zwar so dass die Wurzeln vom Erdreich bedeckt sind, nicht aber der Stamm.
  5. Drücken Sie das Erdreich leicht mit dem Fuß an und richten Sie die Pflanzen in einer Linie aus. Falls Sie die Pflanzen nicht an einem vorhandenen Maschendraht ausrichten können, empfiehlt es sich, provisorisch einen einzelnen Draht zwischen einigen Pfählen zu ziehen, an den sich die Pflanzen anlehnen können.
  6. Wässern Sie die Pflanzen, aber versumpfen Sie sie nicht!
  7. Falls sich im Pflanzjahr Wollläuse an den frischausgetriebenen Blättchen zeigen sollten, sind diese mit dem Spritzmittel „Spruzit“ zu bekämpfen.
  8. Wenn die Rotbuche das erste Jahr überstanden hat, ist sie eine an das raue Eifelklima und den hiesigen Boden bestens angepasste Pflanze, die Ihnen keine Sorgen mehr bereiten wird und jeden Heckenschnitt verträgt.
Heckenware wird in der Nicht-Vegetationszeit gepflanzt. Dies ist die Zeit, wenn die Pflanzen keine Photosynthese mehr betreiben, erkennbar daran, dass sich Blätter verfärben, welk werden und abgeworfen werden. Also im Frühjahr und Spät-Herbst.
Nein. Sie erhalten von uns wurzelnackte Pflanzen.
Grundsätzlich sollten wurzelnackte Heckenpflanzen direkt nach dem Transport gepflanzt und gegossen werden. Wenn das nicht möglich ist, kann man die wurzelnackten Pflanzen auch erstmal einschlagen. Eine Pflanze einschlagen bedeutet, dass man deren Wurzeln in einem schattigen Ort, schräg gelagert eingräbt. Man sollte die Wurzeln der eingeschlagenen Pflanzen regelmäßig gießen und nass halten, so dass die kleinen Wurzeln, die später für das Anwachsen wichtig sind, nicht austrocknen. Auf diese Weise kann man die Wurzelware aufbewahren, bis man sie pflanzt. Achten Sie darauf, dass Sie an einem frostfreien Tag pflanzen.
Nein. Die Mitglieder des Vereins führen die Rotbuchen-Aktion ehrenamtlich durch. Wir sind keine Baumschule, die täglich geöffnet hat. Bitte fragen Sie Verwandte, Freunde oder Nachbarn, ob diese Ihre bestellten Pflanzen am Ausgabetag abholen können.
Nein. Die Mitglieder des Vereins führen die Rotbuchen-Aktion ehrenamtlich durch. Wir können keine Lieferung anbieten. Falls Sie verhindert sind oder kein passendes Fahrzeug haben: Bitte fragen Sie Verwandte, Freunde oder Nachbarn, ob diese Ihre bestellten Pflanzen für Sie abholen können.

 

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